Die Wege, wie du eine Website in der heutigen Zeit erstellen kannst, sind sehr umfassend. Welcher Weg für dich der Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab, die du bedenken solltest.
Es gibt einige Fragen, die du dir vor der Auswahl selbst stellen solltest:
Kann ich das selbst? Und falls ja, habe ich die Zeit und ausreichend Know-how für mein Vorhaben? Und falls nein, was darf mich die Hilfe kosten?
Viele Wege führen nach Rom zur Website
Es gibt heute eine recht große Auswahl, wenn es um die Website-Erstellung geht. Wer keine Zeit hat und wem das Know-how und die Geduld dafür fehlen, dem empfehle ich ganz klar, mit ein wenig Budget einen Webentwickler wie mich zu beauftragen. Damit stimmt auf alle Fälle das Ergebnis.
Wer Wert darauf legt, die Website selbst umzusetzen, und zumindest ausreichend Zeit dafür mitbringt, hat einige weitere Optionen.
Website mit einem CMS erstellen (z.B. Wordpress)
Der wohl am häufigsten gewählte Weg ist der über ein klassisches Content-Management-System. Das bekannteste davon ist WordPress. Es vereint die Design-Optionen und die Verwaltung des Inhalts an einer Stelle. WordPress basiert außerdem auf PHP und ist deshalb auf so gut wie jedem Webspace-Hosting recht einfach einsetzbar.
Die Vorteile dabei sind, dass du die volle Kontrolle über Design, Funktionen und Daten behältst. Außerdem kannst du im Falle einer Migration deine Installation einfach auf den Webspace eines anderen Hosting-Providers übertragen. Das sind lediglich ein paar Handgriffe und schnell erledigt.
Nachteile gibt es natürlich auch. Da du die volle Kontrolle erhältst, musst du dich auch um Updates und Backups kümmern, und eventuell auftretende Fehler musst du selbst beheben können - unter Anleitung von KI oder einer erfolgreichen Google-Suche ist das heute kein Hexenwerk mehr.
Es existieren noch viele andere Alternativen wie Typo3, Drupal etc., die ich selbst aber nie getestet habe.
Website mit einem Baukasten erstellen
Ein ebenfalls häufig gewählter Weg ist ein Baukasten-System. Auch hier sind Design und Content miteinander verwoben. Der Unterschied zum CMS ist, dass du die Seite nicht selbst hosten kannst oder musst, dafür aber vom Anbieter abhängig wirst. Auch ist eine Migration beim Anbieterwechsel mühselig.
Vorteil ist, dass Domain, Hosting und SSL je nach Tarif bereits enthalten sind. Die Hürde ist damit beim Baukasten am geringsten, und du kannst jederzeit von überall an deiner Seite arbeiten, sobald du registriert bist. Weil du die Freiheit beim individuellen Design abgibst und keinen Zugriff auf die Daten hast, entfallen auch Updates und Gedanken zur Sicherheit.
Nachteil ist, wie oben bereits erwähnt, dass du keine großen Freiheiten beim Design hast und an den Quellcode nicht herankommst. Sind Fehler auf deiner Website vorhanden oder ist sie sogar nicht mehr erreichbar, bist du auf den Support des Anbieters angewiesen.
Das Baukasten-System kann ich am wenigsten empfehlen. Preiserhöhungen musst du mitgehen, eine Migration endet häufig in Copy-and-paste-Arbeit von der vorigen Seite, und der Anbieter könnte dir einfach dichtmachen.
Bekannte Anbieter sind unter anderem Wix, Squarespace, Jimdo oder auch WordPress als Cloud-Variante.
Website mit KI erstellen
Der neueste Weg zur eigenen Website dürfte der über einen KI-Chatbot sein. ChatGPT und Claude helfen auch mir bei der Arbeit, verlasse mich aber nicht vollständig drauf. Du gibst deine Vorstellungen der Website ganz einfach in einen beliebigen Chat ein und erhältst daraufhin in Sekunden ein nutzbares Ergebnis. Wer zumindest HTML und CSS kennt und lediglich eine statische Website benötigt, hat in wenigen Minuten eine eigene Seite live gebracht.
Vorteil beim Einsatz einer KI ist, dass du extrem schnell eine Website online bekommst und das günstig oder sogar kostenlos möglich ist. Außerdem hast du den Code, mit dem du voll flexibel bleibst - in der Theorie kannst du damit alle Vorstellungen umsetzen und bist vollständig unabhängig von Dritten.
Hosting, Domain und SSL-Zertifikat musst du jedoch weiterhin separat einrichten. Weitere Nachteile sind, dass du voll verantwortlich für alles bist. KI erstellt Code für deine Website zwar unglaublich schnell, jedoch musst du auch Sicherheit, Bedienbarkeit und Datenschutz im Hinterkopf haben, SEO betreiben und vieles mehr.
KI kann dir aktuell in Sekundenschnelle ein hübsches Aussehen präsentieren, jedoch bringt dir das nichts, wenn du online nicht gefunden wirst und u. U. Sicherheitsprobleme auf deiner Seite hast.
Website vom Webentwickler erstellen lassen
Der Weg zur Website, der dir am meisten Last abnimmt, ist die Beauftragung eines Webdesigners oder einer Agentur. Je nach vereinbartem Umfang erhältst du deine eigene Website, die du selbst mit Inhalt befüllen kannst, oder du lässt dir auch das abnehmen. Um Technik, Design, Hosting und Sicherheit musst du dich dabei nicht kümmern, und am Ende steht ein Ergebnis, das zu dir und deinem Vorhaben passt.
Vorteil ist, dass du vollumfänglichen Support erhälst, Zeit sparst für die wesentlichen Dinge des Alltags und beruhigt sein kannst - deine Website ist in guten Händen. Bei einem Freelancer wie mir ist es ausserdem ein großer Vorteil, dass du stets einen Ansprechpartner hast.
Nachteile hat natürlich auch das. Du wirst höhere Einstiegskosten haben und bist bei Anpassungen auf deinen Ansprechpartner angewiesen, je nachdem was mit deinem Ansprechpartner vereinbart ist. Wer die Inhalte nicht selbst pflegen kann oder will, muss Änderungen unter Umständen extra bezahlen. Außerdem solltest du deine Vorstellungen klar formulieren können, damit das Ergebnis am Ende wirklich passt. Dafür bekommst du eine Lösung, die nicht von der Stange ist.
Fazit: Welcher Weg zur eigenen Website passt zu mir?
Du kannst deine Website also auf vielen Wegen erstellen, die sich in Aufwand und Anspruch deutlich unterscheiden.
Hast du selbst technische Kenntnisse in HTML und CSS als Minimum und benötigst lediglich eine Visitenkarte, die du online vorzeigen willst, bekommst du mit einer KI ganz einfach in Sekunden etwas live.
Fehlen dir die technischen Kenntnisse, hast aber ausreichend Zeit, dich selbst damit zu beschäftigen, kannst du dich an einem CMS oder einer Cloud-Lösung versuchen.
Fehlen dir jedoch Zeit, Know-how und das Interesse, dich näher einzuarbeiten, beauftrage mich. Gerne können wir über dein Vorhaben sprechen.
